Monatsarchiv für Mai 2007

Highspeed für alle

Montag, den 28. Mai 2007

Ständig versuchen Internetanbieter den Kunden mit immer neuen Tarifen ihre Angebote schmackhaft zu machen. Doch der Verbraucher bleibt im Tarifchaos meist auf der Strecke.
Doch vor dem Abschluss eines Vertrages für eine Flatrateverbindung sind noch grundsätzliche Fragen zu klären. Die Wichtigste ist: „Wie schnell soll meine Verbindung sein?“
Nutzer, die nur im Internet surfen, also Webseiten besuchen sowie E-Mails abrufen reicht ein DSL 1000 Anschluss. Dieser ist trotzdem deutlicher schneller als beispielsweise ein ISDN-Anschluss. Die Zahl hinter dem Begriff „DSL“ gibt hierbei Aufschluss über den Datendurchsatz der Verbindung - bei DSL 1000 also: 1024 kbit/s Downloadgeschwindigkeit und 128 kbit/s Uploadgeschwindigkeit. Die Uploadgeschwindigkeit bezeichnet die Geschwindigkeit mit der Daten vom eigenen PC auf einen Server hochgeladen werden können.

Für Fortgeschrittene User werden Bandbreiten von DSL 2000-4000 interessant. Mit einer größeren Downloadgeschwindigkeit geht auch eine größere Uploadgeschwindigkeit einher. Mit diesen Bandbreiten ist neben dem normalen Internetsurfen auch möglich über das Netz, mit Anbietern wie z. B. Skype oder Sipgate zu telefonieren oder Musik über Internetradios zu hören.
Ein High-Speed-Anschluss mit einem Datendurchsatz von 6000-16000 kbit/s eignet sich für User, die alles auf einmal haben wollen: Dieser Anschluss ist ideal, wenn man viele Internetanwendungen gleichzeitig nutzt oder gleichzeitig eine größere Anzahl von Rechnern auf den Internetzugang zugreift.

Um die Angebote der Provider zu vergleichen, bietet sich der Vergleich auf speziellen Ratgeberseiten zum Thema Internet Flatrate im Internet an. Dort können Sie eine Vielzahl von Anbietern nach den verschiedenen Gesichtspunkten wie Anschlussgebühr, Vertragsbindung, Bandbreite etc. miteinander vergleichen und so den für Sie Geeigneten auswählen.

Gesundheitsreform

Montag, den 28. Mai 2007

Schlechte Zeiten für Vorsorgemuffel
Wer ab Anfang 2008 auf Vorsorge-Tests der Kassen verzichtet, muss im Krankheitsfall mehr zuzahlen. Die Beschränkung der Zuzahlungspflicht auf ein Prozent des Haushaltseinkommens gilt ab 2008 nur noch für Patienten mit Vorsorgeheft oder Teilnehmer an so genannten Chroniker-Programmen.
Keine Änderungen für privat Versicherte
Ab 1. Januar 2009 treten auch Änderungen für privat Versicherte in Kraft. Ab dann müssen die privaten Krankenversicherungen einen Basistarif anbieten, der im Leistungsumfang einer gesetzlichen Krankenkasse entspricht. Die Beiträge dürfen die Höchstbeträge der gesetzlichen Kassen - derzeit um die 500 Euro im Monat - nicht überschreiten. Ablehnen dürfen die privaten Krankenversicherungen im Basistarif niemanden, die Gesundheitsprüfung entfällt.

Jedoch: Seit dem 2. Februar 2007 müssen Versicherte nachweisen, dass sie drei Jahre ununterbrochen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze lagen, also drei Jahre lang in Folge mehr als 47.700 Euro brutto verdient haben. Ein einmaliges Überschreiten reicht nicht mehr.
 
Entlastung für Selbstständige
Selbstständige mit niedrigen Einkommen, die gesetzlich versichert sind, sollten zum 1. April Ihren Krankenkassenbeitrag neu berechnen lassen. Das fiktive Mindesteinkommen wird auf 1.225 Euro gesenkt – somit sind für gering verdienende Selbstständige Einsparungen von bis zu 100 Euro im Monat möglich.
Einheitlicher Beitragssatz ab 2009
Ab 2009 soll es mit dem Start des Gesundheitsfonds einen bundesweit einheitlichen Beitragssatz geben, der im Gesundheitsministerium festgelegt wird. Reicht das Geld nicht aus, kann eine Krankenkasse einen Zusatzbeitrag von bis zu einem Prozent zusätzlich von seinen Mitgliedern verlangen. Kassen, die deutliche Überschüsse erwirtschaften, können Ihren Versicherten finanzielle Vergünstigungen gewähren oder Beiträge zurückerstatten.

Krankenkassen im Internet vergleichen
Ausführliche Informationen über die neuen Wahltarife der gesetzlichen Krankenkassen, einen Beitrags- und Leistungsvergleich sowie zusätzliche Informationen zur Gesundheitsreform finden sie im Internet.

Sparpotenzial durch Gesundheitsreform

Montag, den 28. Mai 2007

Die Krankenkassen versprechend durch die Änderungen der Gesundheitsreform ein großes Sparpotenzial für den Kunden, aber Verbraucherschützer raten das klein Gedruckte genau zu lesen, um nicht den falschen Vertrag abzuschließen. 
Zum Beispiel gibt es die Möglichkeit Tarife mit Selbstbehalt zu wählen: Die Patienten bekommen hier Geld zurückerstattet wenn sie sich dazu entschließen einen Teil der Behandlungskosten selbst zu tragen. Falls man in dieser Zeit schwer erkrankt, muss man trotzdem über den gesamten Zeitraum den Selbstbehalt, der bei Vertragsabschluss vereinbart wurde zahlen. Wer gesund bleibt, kann deutlich sparen und bekommt eine Geldprämie von der Versicherung, wer jedoch erkrankt muss unter Umständen tiefer als bisher in die Tasche greifen. Doch das Risiko wurde vom Gesetzgeber begrenzt. Die Tarife sind nach Einkommen gestaffelt.  Wer überdurchschnittlich verdient, hat die Möglichkeit eine höhere Prämie zu bekommen. Zudem ist der maximale Rabatt gesetzlich auf 600 Euro festgelegt.  

Nicht völlig risikofrei ist auch eine andere Art des Wahltarifes: Die Beitragsrückerstattung. Hierbei bekommt man Geld erstattet, wenn man innerhalb eines Jahres auf Arztbesuche verzichtet. Hiervon ausgenommen sind allerdings Vorsorgeuntersuchungen und in der Regel führen auch Arztbesuche von anderen Familienmitgliedern nicht zu einem Verlust der Beitragsrückerstattung.
Wer sich für diese Tarife entscheidet, ist mindestens drei Jahre an die Kasse gebunden. Auch eine Kündigung nach einer Erhöhung, oder wie bisher nach 18 Monaten ist momentan ausgeschlossen. Es gibt also kein Sonderkündigungsrecht für die Versicherten.
Stiftung Warentest rät die neuen Wahltarife erstmal noch nicht abzuschließen oder sich zumindest genau zu informieren. Es gilt also nichts zu überstürzen und nicht den verlockenden Angeboten der Krankenkassen zu erliegen.

Tagesgeldkonten: Hohe Zinsen – geringes Risiko

Montag, den 28. Mai 2007

Als Alternative zum traditionellen Sparbuch hat sich das Tagesgeldkonto seit seiner Einführung 1994 etabliert. Mit hohen Zinsätzen von drei bis vier Prozent p.a.  versuchen immer mehr Anbieter die Kunden an sich zu binden. Jedoch unterscheiden sich die Zinsenbeträge zum Teil erheblich.
Welche Gründe sind dafür verantwortlich?
 Erstens können die Banken den Zinssatz jederzeit verändern und so der Marktsituation anpassen. Daher bieten einige Banken zu Werbezwecken Lockangebote, die über einen bestimmten Zeitraum überdurchschnittlich hohe Zinsen bieten. Danach pegelt sich der Zinssatz auf Normalniveau ein. Ein zweiter Grund ist die unterschiedliche Höhe der Anlagebeträge. Bei einigen Angeboten bestimmt die Höhe der Anlage den Zinssatz. So bekommt man teilweise einen höheren Zinssatz erst ab einer bestimmten Anlagehöhe, die sogenannte Zinstreppe, oder nur bis zu einer bestimmten Geldmenge. Alles, was darunter ist, wird deutlich geringer verzinst.

Ein Tagesgeldkonto eignet sich auch als Anlagemöglichkeit für kleinere Beträge, da die Einlagen im Vergleich zum Sparbuch deutlich höher verzinst werden. Außerdem sind Tagesgeldkonten in den meisten Fällen komplett kostenlos und man erhält je nach Bank entweder monatlich oder vierteljährlich einen Kontoauszug.
Was ist ein Referenzkonto?
Eine Besonderheit bei Tagesgeldkonten ist, dass man ein Referenzkonto angeben muss. Alle Transaktionen, also Auszahlungen und Überweisungen nehmen dann den Zwischenstopp über dieses Referenzkonto. Das Referenzkonto kann das normale Konto bei der Hausbank, z.B. ein Girokonto sein. Direkte Überweisungen zu Firmen oder Personen sind mit dem Tagesgeldkonto nicht möglich. Im Unterschied zu normalen Banken haben die meisten Direktbanken, bei denen die Tagesgeldkonten angeboten werden kein eigenes Filialnetz. Der Kontakt mit dem Kunden findet über Telefon, Fax oder Internet statt. Deshalb auch der manchmal verwendete Begriff Telefonkonto.

Tagesgeld gut beraten. Deshalb sollte man z. B. im Internet vergleichen, um das individuell beste Tagesgeldkonto aus der Menge der Angebote herauszufiltern.
Tobias Röver
tobberich[at]web.de

Prepaid – und telefonieren wird billiger

Montag, den 28. Mai 2007

Die Kosten für Handytelefonie sinken in der letzten Zeit  rapide. Grund dafür sind unter anderem verschiedene Dumpingangebote der Mobilfunkanbieter im Prepaidbereich. Losgetreten wurde der Preiskampf schon 2005, aber ein Ende der Niedrigpreisspirale scheint nicht in Sicht. Immer neue Angebote sollen den Kunden locken. Doch sind die Angebote wirklich so lohnenswert, wie sie auf den ersten Blick erscheinen?
Vor allem durch die große Zahl der Angebote im Prepaidbereich wird es für den Verbraucher zunehmend schwieriger den Überblick im Tarifchaos zu behalten. Viele Angebote scheinen auf den ersten Blick ähnlich und erst ein genauerer Vergleich bringt Unterschiede im Minutenpreis, der Taktung oder bei SMS-Kosten zutage. Trotzdem sollte man als Verbraucher nicht gleich den Kopf in den Sand stecken, denn: Jedermann kann grundsätzlich sparen – und auch einen Wechsel des Anbieters sollte man nicht scheuen.


Geeignet sind die Discountangebote vor allem für Menschen, deren Priorität die eigene Erreichbarkeit ist und nicht Dauertelefonieren zu Freunden oder Bekannten. Für diese Zielgruppe sind die, manchmal abfällig als Dumpingtarife bezeichneten Angebote eine sehr lohnenswerte Alternative zu Vertragshandys.
Ein Pluspunkt ist die relativ einfache Preisgestaltung der Prepaidangebote von Simyo, Klarmobil und Co: Meist ist es ein Tarif der in jedes Netz, abgesehen von Telefonaten ins Ausland gilt – obwohl natürlich die Kosten für SMS und Anrufen in das eigene Netz variieren können.
Die Discountangebote gehen mit weiteren Vorteilen gegenüber Vertragsangeboten in das Rennen um die Käufergunst. Zum einen fallen bei Prepaidkarten, im Gegensatz zu Vertragshandys, keine monatlichen Grundgebühren bzw. Mindestumsätze an. Wer nicht telefoniert, bezahlt also auch kein Geld. In den meisten Fällen sind die Prepaidkarten auch bereits beim Kauf schon mit einem kleinen Guthaben (um die 10 Euro) ausgestattet. Es kann also sofort drauflostelefoniert werden. Wenn das Guthaben verbraucht ist, lässt es sich bequem wieder aufladen. Hierfür bieten sich mehrere Möglichkeiten an. Entweder man geht in einen Laden, indem es Guthabenkarten für den jeweiligen Anbieter gibt, oder man lädt es bequem direkt per Bankeinzug auf.


Wichtig für Verbraucher, die sich für ein Prepaidangebot entschieden haben und den Anbieter wechseln ist auch, dass die alte Rufnummer bei einigen Anbietern behalten werden kann. Dabei liegen die Kosten normalerweise nicht über 25,- Euro. Außerdem hat man bei einigen Anbietern die Möglichkeit sich seine neue Nummer selbst auszusuchen. Dadurch hat man sie vielleicht auch eher im Kopf, wenn man mal danach gefragt wird.
Doch wo Licht ist, gibt es auch Schatten: Hier ist vor allem zu betonen, dass man für diese Tarife i in der Regel bereits ein Handy besitzen muss. Anders als bei Vertragsbindung subventionieren die Discountanbieter meist kein Handy beim Kauf der Simkarte.  Auch muss das Handy bereits freigeschaltet sein, also nicht mehr durch das sogenannte „SIM-Lock“ gesperrt. Viele namenhafte Handyhersteller haben sich aber auf die neue Käufergruppe eingestellt und bieten Einsteigerhandys ohne Simsperre schon für einen verträglichen Preis von rund 50 Euro an. Die Funktionsvielfalt kann sich bei diesen zwar nicht mit den Handys der neuesten Generation messen – doch grade Einsteiger schätzen den übersichtlichen Bedienkomfort der preisgünstigen Handys.

 

Für jeden der sich jetzt eingehender informieren möchte gibt es natürlich übersichtliche Vergleiche der Prepaid-Discounter im Internet.  Hier werden alle relevanten Kosten der verschiedenen Anbieter übersichtlich verglichen (z. B. nach Festnetz-Preis, Mobilfunk-Preis etc.). Diese Möglichkeit sollte auf jeden Fall wahrgenommen werden, denn nur dadurch kann man den individuell besten Tarif ermitteln.